Kann CBD beim Abnehmen helfen?

Eigentlich haben die meisten Menschen immer noch das Bild vor Augen, dass Cannabis Heißhungerattacken auf den Plan ruft und den Appetit fördert. Aus diesem Grund können wir schließlich auch bei Übelkeit und Gewichtsabnahme, aufgrund einer Chemotherapie, auf Cannabis zurückgreifen. Aber können wir den gleichen Effekt auch auf das Cannabinoid Cannabidiol schreiben oder gibt es Unterschiede? Und kann man mit CBD Öl wirklich erfolgreich abnehmen?

CBD Öl und Cannabis - Abnehmen ja oder nein?

In der Cannabispflanze finden wir unter anderem die Cannabinoide THC und CBD, natürlich neben einer Vielzahl anderer Cannabinoide. Wer THC-haltige Produkte konsumiert, der wird unter anderem einen gewissen Rauschzustand erleben, er wird high und durchlebt bekannte Begleiterscheinungen des Konsums. Aus diesem Grund ist dieser auch in Deutschland noch nicht erlaubt.

Darüber hinaus ist unlängst bekannt, dass THC den Appetit fördern kann und es sogar zu richtigen Heißhungerattacken kommt. Dies dürften sogar die meisten Menschen schon einmal erlebt haben, die sich in netter Gesellschaft einen Joint gegönnt haben. Im Bereich der Medizin konnte man sich bereits erfolgreich diese Eigenschaften zu Nutze machen. Vor allem in der Krebstherapie halfen die Begleiterscheinungen den Patienten, wieder an Gewicht zuzulegen und neben der Übelkeit und dem Erbrechen, wieder Appetit auf Nahrung zu bekommen. Eine wirklich wahnsinniger positiver Anwendungsbereich!

Wer abnehmen und Gewicht verlieren möchte, der kann eines jedoch auf keinen Fall brauchen: Heißhungerattacken und Appetit. Immerhin sind es ja genau diese Dinge, weswegen wir es oftmals nicht schaffen, erfolgreich abzunehmen. Wer also abnehmen möchte, der sollte besser die Finger vom Joint lassen. Aber was ist mit dem CBD, welches inzwischen völlig legal erhältlich ist, aber ebenfalls von der Cannabispflanze stammt? Tatsächlich ist es so, dass Cannabidiol anorektisch wirkt, also den Appetit sogar in Schach hält. Gleichzeitig ist CBD dazu in der Lage, das Gefühl von Heißhunger zu unterdrücken. Und mehr noch - CBD soll den Stoffwechsel soweit unterstützen, dass sogar die Fettverbrennung aufgrund einer Einnahme von Cannabidiol angekurbelt wird. Ein Unterschied von Tag und Nacht, THC und CBD!

Cannabidiol und Stoffwechsel - News zu einer koreanischen Studie

Die wissenschaftliche Zeitschrift “Molecular and Cellular Biochemistry” veröffentlichte einen Artikel zu einer koreanischen Studie, welche das Thema CBD und Stoffwechsel behandelte. So wurde untersucht, wie das CBD auf die Fettzellen im menschlichen Organismus reagierten. Die Ergebnisse daraus waren erstaunlich.

  1. Das Cannabidiol stimuliert diverse Proteine und Gene im Körper, welche für den Fettabbau verantwortlich sind. So wird dieser unter Umständen beschleunigt und das angesetzte Körperfett schneller abgebaut.
  2. Die Anzahl der Mitochondrien wird erhöht und steigert somit auch die Aktivität dieser Substanzen. Dadurch wird das Fett im Körper schneller und vor allem nachhaltiger abgebaut.
  3. Cannabidiol hemmt gewisse Proteine, welche für die Erneuerung von Fettzellen verantwortlich sind. Somit bauen sich Fette nicht mehr so schnell auf und setzen sich so hartnäckig fest.

Essstörungen und chronische Heißhungerattacken

CBD besitzt also nachweislich das Zeug dafür, um den Stoffwechsel anzukurbeln und es den Fettzellen schwieriger zu machen, sich festzusetzen. Alleine diese Tatsache reicht aber in der Regel nicht aus, um langfristig und zeitnah abzunehmen. Denn wie man es sich vielleicht schon denken mag, ist CBD - und sämtliche damit einhergehende Präparate - kein Wundermittel, welches auf allen Ebenen Wunder bewirkt. Nein, wer abnehmen möchte, der muss auch in diesem Falle etwas tun, auch wenn CBD zusätzlich nicht das Gegenteil verursacht.

Leider müssen wir auch die Gründe für das Übergewicht in Betracht ziehen, denn sie sind es schließlich, die beseitigt werden müssen. In den meisten Fällen ist eine ungesunde Ernährung Schuld am Übergewicht oder gar an der Fettleibigkeit. Dies ist am Paradebeispiel USA zu sehen, wo die Mentalität und der Bezug zu Nahrung noch längst nicht auf einem gesunden Niveau steht. Fastfood-Ketten und Schnell-Imbissbuden machen es den Menschen leicht, zuzugreifen, ohne weiter darüber nachzudenken. Hieraus entwickeln sich relativ zügig sogar chronische Heißhungerattacken, denn im Fastfood stecken eine Menge ungesunder Kohlenhydrate.

Essstörungen entwickeln sich jedoch nicht ausschließlich aufgrund von Mc. Donalds und Co. Sehr häufig basieren sie auf psychischen Problem, oft sind es auch Angststörungen oder Depressionen, die in einem solchen Kreislauf enden. Hier nutzt es natürlich nichts, den Stoffwechsel zu unterstützen, wenn ständig neue Kalorien ihn zerstören.

Übergewicht bedeutet also immer, dass etwas im Ungleichgewicht ist. Entweder ist es die Einstellung zur Nahrung im Allgemeinen, oder aber psychische Faktoren sind ausschlaggebend. In einigen Fällen resultieren auch richtige Stoffwechselerkrankungen aus einer falschen Ernährung, sodass die Gewichtszunahme gar nicht mehr aufzuhalten ist. Wer also hier abnehmen möchte, der muss seine Ernährung umstellen, Sport treiben und seinen Alltag auf andere Weise meistern.

CBD Öl kann ab dem Tag der Umstellung den Organismus unterstützen. Beispielsweise im Bereich neuer Heißhungerattacken, welche mit der Zeit zurückgehen. Auch die unterstützende Wirkung des Stoffwechsels ist dann hilfreich, wenn keine neuen Fettzellen eingelagert werden sollen, sondern es darum geht, die alten abzubauen.

Cannabidiol und der Suchteffekt

Cannabidiol ist nachweislich dazu in der Lage, alte Verknüpfungen in unserem Gehirn zu lösen und neu auszurichten. So führt man bereits interessante Studien durch, die belegen sollen, dass CBD bei der Raucherentwöhnung oder bei einem Entzug hilfreich sein kann. Tatsächlich sollen so Gewöhnungseffekte ausbleiben und aus das “Belohnungszentrum” ausgetrickst werden. Das Verlangen nach einem “befriedigenden” Suchtmittel bleibt mit der Zeit aus.

Was haben Süchte und Drogen mit dem Abnehmen zu tun? Sehr viel sogar, denn in den meisten Fällen ist Essen eine Sucht. Sogar bei denjenigen Menschen, die kein Übergewicht haben. Wir alle greifen in der Regel nach Lebensmitteln, die wir eigentlich nicht zum Überleben bräuchten. Wir essen sie, weil wir uns daran gewöhnt haben, sie uns ein gutes Gefühl geben, uns schmecken und ein Wohlgefühl vermitteln. Beispielsweise benötigen wir zum Überleben gar keine Schokolade, keine Limonade und noch nicht einmal Fleisch- oder Milchprodukte. Der Mensch ist ganz anders konzipiert, lernt jedoch mit der Zeit, dass all diese Lebensmittel überlebenswichtig sind.

Aus dieser Sichtweise heraus resultiert die Sucht nach Essen, welches uns eigentlich schadet. Nun benötigt es nur noch einen kleinen Anstoß, vielleicht eine unschöne Trennung, der Verlust eines Jobs oder die längst vor sich hin brodelnde Depression und schon greifen wir zu Dingen, die uns kurzfristig ein Glücksgefühl verschaffen. Und ändern wir die Ursache unseres Problems nicht, wird das Essen zur Sucht und vielmehr noch ein Ersatz.

Cannabidiol hilft uns also nicht nur im Bereich des Stoffwechsels oder bei den Fettzellen, sondern auch auf psychischer Ebene. Es unterstützt uns dabei zu lernen, dass Schokolade und Chips keine wirkliche Befriedigung bedeuten. Somit fällt es uns womöglich leichter, am Süßigkeitenregal vorbeizugehen.

Anwendung und Dosierung für CBD und Abnehmen

Wir können natürlich keine Dosierungsempfehlungen aussprechen und Ihnen auch nicht mitteilen, wie viele Tropfen einen Effekt auslösen. Der menschliche Organismus reagiert komplett individuell, sodass jeder ohnehin seine eigene Dosierung ausmachen muss. Wer es austesten möchte, der beginnt bei etwa 5 Tropfen eines 5-10% CBD Öles. Nun gilt es, sich selbst und die Zahl auf der Waage, zu beobachten. Je nachdem können die Einnahmen gesteigert oder zurückgefahren werden.

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