Gesund dank CBD? Ist CBD eine Alternative in der Schmerztherapie und Krankheitstherapie?

Cannabidiol oder kurz CBD genannt, gehört zu den sogenannten Cannabinoiden. Cannabinoiden sind Wirkstoffe, die in Hanfpflanzen enthalten sind. Das Cannabidiol wird aus der weiblichen Cannabispflanze gewonnen, wirkt jedoch keinerlei psychoaktiv und ist somit vollkommen legal. Immer mehr Schmerzpatienten schwören auf die sedierende und schmerzlindernde Wirkung des Hanföls.

Woher kommt das Öl?

Das Öl wird aus den Samen der Hanfpflanze hergestellt. Diese Samen enthalten keine großen Mengen an THC und haben somit auch keinerlei psychoaktive Wirkung. Das daraus hergestellte Öl enthält demnach natürlich ebenfalls keine psychoaktiven Stoffe. Eine schonende Ernte ist notwendig, um ein hochwertiges Öl zu erhalten. Die Samen werden maschinell geschält und im Anschluss in einer Ölmühle gepresst. Wichtig hierbei ist, dass dies im Kaltpressverfahren geschieht, damit die wertvollen Inhaltsstoffe des Hanfs durch die Hitze nicht geschädigt oder gar zerstört werden. Wenn das Verfahren abgeschlossen ist, sollte das Öl luftdicht verschlossen und dunkel und gekühlt gelagert werden. So beträgt die Haltbarkeit mindestens 60 Wochen.

Die Inhaltsstoffe

Das Öl liefert für den Körper wichtige Vitamine wie das Vitamin E, Vitamin B1 und Vitamin B2. Das Vitamin B1 ist wichtig für das Nervensystem, das Vitamin B2 wird für zahlreiche Stoffwechselvorgänge benötigt.
Zudem enthält das Öl wertvolle, mehrfach gesättigte Fettsäuren wie Omega-3 und Omega-6. Gleichzeitig ist es reich an Mineralstoffen, dazu gehören unter anderem Kalium (verantwortlich für die Regulation des Wasserhaushalts), Magnesium, Eisen, Calcium, Zink (sorgt für ein starkes Immunsystem) und Natrium. So kann das ausgewogene Öl auch bei Mangelerscheinungen angewandt werden, um dem Körper die fehlenden Stoffe zuzuführen.

Wogegen kann das Hanföl helfen und für wen ist es geeignet?

Das Öl kann beispielsweise gegen chronische Schmerzen, zu hohen Blutdruck, Migräne, Krämpfe und Entzündungen helfen.
Viele Menschen leiden unter quälenden Kopfschmerzen, oft begleitet von Übelkeit, Lichtempfindlichkeit und einem allgemeinen Unwohlsein. Wenn gegen die Migräne nichts mehr hilft, wenden sich viele der Schmerzpatienten einer alternativen Behandlung zu und testen das Hanföl. Der Kopfschmerz samt seinen Begleiterscheinungen soll innerhalb von 10 bis 20 Minuten verschwinden. Ähnlich verhält es sich mit anderen Erkrankungen. Laut einiger Erfahrungsberichte, kann das Öl sogar Hautkrebs vollständig heilen.
Außerdem kann das Öl unter anderem einen Einfluss auf Schizophrenie, Epilepsie und Schlafstörungen haben. So ist es in vielen, verschiedenen Krankheitsgebieten einsetzbar und wird deshalb häufig in der Alternativmedizin angewendet. Patienten, bei denen eine klassische Behandlung mit chemischen Medikamenten keine Besserung oder Linderung der Schmerzen erzielen konnte, kann eine Alternative Behandlung mit dem CBD-Öl helfen. Wegen der rein pflanzlichen Inhaltsstoffe der Flüssigkeit, ist diese um ein vielfaches schonender und verträglicher für den Körper. Aufgrund der wenigen Erfahrungen zu diesem Thema, wird das Öl nicht von der Krankenkasse übernommen und muss somit selbst gezahlt werden. Auch wenn es sich um eine legale Substanz handelt, sollte bei der Einnahme des Öls von Schwangeren und Kindern Vorsicht geboten sein. Aufgrund der wenigen Forschungen an Menschen, kann keine klare Antwort darauf gegeben werden, ob und wie stark das Öl das (ungeborene) Kind schädigen kann.

Zusammenfassend noch einmal eine Liste einiger Krankheiten, bei denen CBD angewendet werden kann:

• Rheuma und Arthritis,
• zu hohem Blutdruck,
• Migräne,
• Epilepsie,
• Krämpfe,
• Entzündungen,
• Schlafstörungen,
• Alzheimer,
• Schizophrenie,
• Diabetes und
• Krebs…

Wissenschaftliche Studien

Es gibt nur wenige deutsche Studien zu der mit Hanföl behandelten Schmerztherapie.


Im März 2015 hat die Arzneimittelkommission der deutschen Ärztekammer (AkdÄ) jedoch einen Überblick über die Studienlage zur therapeutischen Wirksamkeit von Cannabinoiden veröffentlicht. Diese besagt, dass sich bei chronischen Schmerzen eine Mehrzahl an positiven Wirkungen gezeigt hat. Ein Therapieversuch bei chronischen- und insbesondere neuropathischen Schmerzen, sei daher mit den besagten Stoffen gerechtfertigt, wenn andere Therapiestrategien ohne Erfolg bleiben.
Der veröffentlichte Überblick der AkdÄ kann unter folgendem Link nachgelesen werden:
www.akdae.de

Eine andere Studie (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14519710?dopt=Abstract) zeigt ebenfalls, dass Cannabinoide gegen chronische Schmerzen, beispielsweise MS, wirksam sind. So reduzierte das Cannabis bei 52 % der Testpersonen die Schmerzen. Zudem ergaben weitere, kleine Untersuchungen Hinweise darauf, dass Cannabinoide auch bei Schmerzen anderer Ursachen wie Tumorschmerz oder Rheuma wirksam sind.

 

Fazit

Das Öl ist aufgrund seiner Herstellung aus den Samen der Cannabispflanze absolut frei von psychoaktiven Stoffen und kann fast ohne Bedenken eingenommen werden. Die angezeigten Nebenwirkungen treten nicht häufig auf. Das CBD-ÖL kann als Alternative in der Schmerztherapie einiges bewirken. So kann es bei den verschiedensten Erkrankungen helfen und die Lebensqualität des Erkrankten enorm verbessern. Das Öl enthält wichtige Mineralstoffe, Vitamine und Fettsäuren. Einige Studien zeigen, dass Cannabidiol bei chronischen Schmerzen gerechtfertigt ist und befürworten die Behandlung in der Alternativmedizin mit dem Wirkstoff, wenn andere Therapiestrategien versagt haben oder keine Linderung der Schmerzen bewirken.

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