CBD Öl gegen Migräne

CBD & Migräne: Kannst du den Schmerz auf natürliche Weise lindern?

Unter Migräne leiden schätzungsweise 8 % Prozent aller Männer und bis zu 14 % aller Frauen in Deutschland. Der anfallartige Migräne Kopfschmerz quält Betroffene von ein- bis zweimal pro Jahr bis zu mehrmals im Monat. Manche Migräne-Patienten berichten sogar von nahezu täglichen Migräne-Attacken.

Wenn auch du mit Migräne zu tun hast, kennst du vermutlich die intensiven Schmerzzustände der Migräne sowie weitere Begleiterscheinungen dieser neurologischen Erkrankung.

Migräne-Patienten suchen zunehmend nach natürlichen Methoden der Schmerzlinderung. Da CBD Öl bei gesundheitsbewussten Menschen aktuell buchstäblich in aller Munde ist, haben Verwender auch eine unterstützende Wirkung bei Migräneattacken feststellen können.

Erfahre hier mehr zum Thema Migräne und Cannabidiol. Wir stellen dir auch die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in diesem Bereich vor. Vielleicht ein Grund für dich, Cannabidiol-Öl gegen Migraene auszuprobieren.

Was ist Migräne?

Migräne ist als ein primär einseitiger Kopfschmerz, der in unregelmäßigen Zeitabständen als Migräne Anfall auftritt, bekannt.

Die Frequenz der Migräne-Attacken kann sich bis zu fast täglichen Anfällen steigern. Die Dauer einer Attacke kann sich von wenigen Stunden bis zu drei Tagen erstrecken.

Eher kürzer ausgeprägt sind Migräne-Anfälle bei Senioren und Kindern. Ab einem Alter von 55 Jahren nimmt die Schwere und Frequenz der Anfälle insgesamt ab.

Verbunden sind Migräne Attacken vor allem mit einem pulsierenden, als pochend oder auch als stechend empfundenen Kopfschmerz, der zunächst einseitig bleibt, sich dann aber auch auf die andere Kopfseite erstrecken kann.

Diese weiteren Symptome können mit einer Migräne Attacke verbunden sein:

  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit
  • Lärm- und Lichtempfindlichkeit
  • Sensibilität gegenüber bestimmten Gerüchen

Auch Angstzustände sowie psychische Wechselstimmungen, die zwischen einer depressiven Verstimmung und einer fast manischen Euphorie schwanken können, kommen im Zusammenhang mit Migräne vor.

Viele Frauen im gebärfähigen Alter leiden im Kontext der monatlichen Periode unter Migräne. Häufig tritt Migräne hier vor der Periode auf.

Die sogenannte klassische Migräne tritt mit einer Aura auf. Bei der Migräne Aura handelt es sich um Sehstörungen in Form von Lichtblitzen, die sich etwa 30 Minuten vor einer Attacke manifestieren.

Die mögliche Kombination von verschiedenen belastenden Symptomen neben dem ebenso erschöpfenden Kopfschmerz führt für die Betroffenen in der Regel zu verschiedenen Einschränkungen des Alltags.

Manche Migräne-Patienten werden von einer Attacke regelrecht ins Bett gezwungen. Sie müssen in einem abgedunkelten Raum in Ruhe den Anfall überstehen, wegen ihrer großen Licht- und Geräuschempfindlichkeit.

Was ist Migräne

Ursachen und schulmedizinische Behandlung

Während früher davon ausgegangen wurde, das Migräne auf einer Fehlsteuerung der Blutgefäße im Gehirn beruht, ist diese Ansicht heute überholt.

Es wird jetzt im Kontext mit Migräne eine erbliche Veranlagung für eine neurobiologisch bedingte Funktionsstörung des Gehirns und der Hirnhaut angenommen.

Vorübergehend kommt es bei einem Migräne Anfall zu einer Fehlfunktion in dem schmerzregulierenden System des Gehirns.

Betroffene Patienten reagieren mit Migräne übermäßig intensiv auf Reize von außen.

Im Hirnstamm finden sich verschiedene Schmerzzentren, auch für Migräne. Bei einem Menschen ohne Schmerzen befinden sich diese Schmerzzentren in einem speziellen Gleichgewichtszustand.

Attacke geht vom Hirnstamm aus

In Untersuchungen in bildgebenden Verfahren wurde erkannt, dass im Zusammenhang mit einem Migräne Anfall das Migräne Zentrum im Hirnstamm intensiv aktiviert wird.

Wissenschaftler und Mediziner vermuten, dass die Migräne Attacke mit einer verstärkten Aktivität bestimmter Nervenzellen im Hirnstamm anfängt. Dabei sind die Blutgefäße im Gehirn mit Nervenzellen des Gesichtsnervs eng verflochten.

Der Trigeminus-Nerv im Gesicht bildet feine Verästelungen bis in alle Wände der Blutgefäße im Gehirn. Werden die Nervenzellen mit einem Migräne Anfall im Hirnstamm überaktiv, sendet der Trigeminus-Nerv Schmerzsignale an das Gehirn.

Chemische Botenstoffe - Neurotransmitter - werden aktiv

Dabei werden bestimmte Botenstoffe ausgeschüttet. Sie führen dazu, dass sich die Blutgefäße weiten und die Wände der Gefäße durchgängiger für Blutflüssigkeit werden. Eine Schlüsselrolle in diesem Geschehen soll dem Neurotransmitter Serotonin zukommen.

Es werden Blutbestandteile freigesetzt, die zu einer Entzündung führen. Tatsächlich ist der Migräneanfall mit einer Aufschwemmung und einer Entzündung im Hirngewebe sowie in den Hirnhäuten verbunden. Auch diese Entzündung führt zu Schmerzsignalen.

Diese Impulse von Schmerzsignalen führen am Ende zum bekannten Migräne Kopfschmerz. Die Entzündung hat den Effekt, dass der normale Pulsschlag des Blutes in der Migraene als pulsierender Schmerz im Kopf empfunden wird.

Wenn du dir von diesem Abschnitt merkst, dass ein Migräneanfall unter anderem mit der Ausschüttung und Aktivität verschiedener Botenstoffe im Gehirn verbunden ist, kannst du später besser verstehen, ob und warum CBD Öl vielen Migräne Patienten helfen könnte.

Persönliche Trigger für eine Migräne Attacke

Wenn du von Migräne betroffen bist, kennst du wahrscheinlich auch verschiedene innere sowie äußere Faktoren, die für deine Person einen Migräne Anfall begünstigen. Als typische Auslöser kommen für viele Menschen folgende Faktoren infrage:

  • Unregelmäßigkeiten beim Schlaf
  • Unregelmäßigkeiten im Tagesablauf-insbesondere bei der Ernährung (hier kann beispielsweise eine Unterzuckerung eine Rolle spielen)
  • hormonelle Veränderungen
  • Stress
  • schlechte Luft, die beispielsweise von Zigarettenrauch belastet ist
  • Nahrungsmittel wie beispielsweise Schokolade, Rotwein, Zitrusfrüchte und Käse
  • äußere Reize wie intensiver Lärm
  • Wetterveränderungen wie beispielsweise Wind und Kälte
  • manche Arzneimittel, die zu den erweiterten Blutgefäßen führen

Viele Migräne Patienten führen ein Migräne Tagebuch, um die entsprechenden Trigger für ein Migräne Anfall besser identifizieren und erkennen zu können.

Schulmedizinische Behandlung

Die Behandlung von Migräne kann eine sogenannte Akut-Therapie und/oder eine Migräne Prophylaxe umfassen. Im Mittelpunkt der Therapie steht es zunächst, den Schmerz der Migräne Attacke zu lindern. Es kann später auch darum gehen, die Frequenz der Migräne Attacken vorsorglich zu senken.

Welche Arzneimittel konkret gegen die Kopfschmerzen eingesetzt werden, hängt unter anderem von der Intensität des Schmerzes ab.

Leichte bis mittlere Migräne Schmerzen sprechen in der Regel auch auf nicht verschreibungspflichtige Schmerzmittel an.

Bei schweren Attacken kommen spezielle verschreibungspflichtige Migräne Schmerzmittel zum Einsatz, sogenannte Triptane.

Bei manchen Migräne Patienten werden die Anfälle derart häufig und intensiv, dass eine Akut-Therapie nicht viel hilft. Oft fühlen sich die Betroffenen als müssten sie in ständiger Dunkelheit und abgeschirmt von äußeren Reizen leben. Das kann ein normales Alltagsleben fast unmöglich machen.

Ärzte setzen hier gegen die Schmerzen und die häufigen Attacken Arzneimittel ein, die aus anderen medizinischen Bereichen stammen.

Beispielsweise kommen Calcium-Antagonisten oder Betablocker zum Einsatz, die eigentlich der Blutdrucksenkung dienen.

Auch werden Arzneimittel eingesetzt, die regelmäßig gegen Epilepsie und andere neurologische Erkrankungen wirken sollen.

Vielfach muss der behandelnde Arzt eine Reihe von verschiedenen Arzneimitteln mit den Migräne Patienten austesten, um die Anfallshäufigkeit und die Kopfschmerzen zu lindern.

Nicht jeder Betroffene spricht auf das eine oder andere Arzneimittel an.

Die Migräne Therapie kann damit zu einer sehr individuellen und langwierigen Angelegenheit werden.

Daneben berichten Migräne Patienten auch von Nebenwirkungen, die mit Arzneimitteln auftreten, die eigentlich gegen eine andere Erkrankung wirken.

Der Einsatz solcher oft relativ starken Arzneimittel ist deshalb eine Abwägungssache, die die Intensität der Migräne Schmerzen und den Leidensdruck des Betroffenen berücksichtigen muss.

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Das Endo-Cannabinoid System

Im Kontext mit der wissenschaftlichen Erforschung von Cannabinoiden wie CBD sind Wissenschaftler darauf gestoßen, dass im menschlichen Körper ein System von cannabinoid-ähnlichen Substanzen und dazugehörigen Rezeptorstellen natürlich vorhanden ist.

Empfindungen wie Schmerzen werden über Neurotransmitter gesteuert, die bestimmte Signale über die Nervenzellen an das Gehirn senden.

Dazu verbinden sie sich mit Rezeptoren. Dabei passt die Oberfläche des jeweiligen Neurotransmitters (Botenstoffes) zur Oberfläche der Rezeptorstelle.

Auf diese Weise werden bestimmte körperliche Reaktionen und Empfindungen gesteuert.

Das Interessante an den Cannabinoiden aus der Hanfpflanze ist, dass auch sie an bestimmten Rezeptorstellen im menschlichen Körper andocken und sich verbinden.

Auch sie sind deshalb teilweise in der Lage, auf körperliche Reaktionen und Empfindungen wie Schmerz einzuwirken.

Das Zusammenspiel von chemischen Botenstoffen bei einer Schmerzattacke

Wir haben oben bereits gesehen, dass Neurotransmitter eine Schlüsselrolle bei der Auslösung einer Migräne Schmerzattacke spielen.

Sie führen zu der maßgeblichen Erweiterung der Blutgefäße sowie auch zu Entzündungszuständen, die für die pulsierenden Migräne Schmerzen verantwortlich sind.

Es gibt im menschlichen Organismus unter anderem zwei natürlich vorkommende Cannabinoide, die zusammen mit den maßgeblichen Rezeptoren die gegenläufigen Prozesse zur Schmerzlinderung einleiten.

Anandamid und 2-Arachidonylglycerin unterdrücken die für den Migräne Schmerz verantwortliche Gefäßerweiterung und wirken regulierend auf das Schmerzempfinden ein.

Cannabinoide arbeiten im Endo-Cannabinoid-System

Cannabinoide wie Cannabidiol in Öl haben teilweise eine gewisse Ähnlichkeit mit den genannten Endo-Cannabinoiden. Sie können sich mit verschiedenen Rezeptoren im menschlichen Nervensystem verbinden und dort ebenfalls auf bestimmte Körperzustände wie Schmerz einwirken.

Zunächst wurde das für das rauscherzeugende THC festgestellt.

Später haben Wissenschaftler erkannt, dass auch CBD im menschlichen Endo-Cannabinoid System wirkt.

Hier dürfte der Schlüssel dafür liegen, dass CBD Öl vielen Migräne Patienten dabei helfen kann, Migräne Schmerz zu lindern.

Die Studienlage zu CBD

Die wissenschaftliche Erforschung der Wirkung von CBD Öl bei Schmerz allgemein ist noch lange nicht abgeschlossen.

Hier wird zunehmend das tatsächliche Potenzial von Cannabidiol gegen Schmerzen erkannt.

Die bisherigen Erkenntnisse gehen deshalb noch maßgeblich auf anekdotische und Erfahrungsberichte von CBD Verwendern zurück.

Einzelne Studien geben allerdings bereits deutliche Hinweise darauf, dass sich eine Wirkung von CBD Öl und anderen CBD-Produkten gegen Migräne auch wissenschaftlich unterlegen lässt.

Eine aktuelle US-amerikanische Studie aus dem Jahre 2016 konnte zeigen, dass CBD vor allem zu einer Verringerung der Frequenz von Attacken beitragen kann. Dabei waren die Zahlen signifikant. Eine Verringerung der Anfälle pro Monat haben 85 % der Studienteilnehmer bestätigt.

Hier öffnet sich möglicherweise auch die Möglichkeit eines prophylaktischen Einsatzes von CBD Öl gegen Migräne.

Weitere Studien geben Hinweise darauf, dass auch der Migräne Schmerz auf den Einsatz von Cannabinoiden wie CBD ansprechen könnte.

Hier wurde die Wirkung verschiedener rauscherzeugender Substanzen auf Migräne untersucht.

Die Wissenschaftler setzten sich bei ihren Untersuchungen mit dem Endo-Cannabinoid System, dem Einsatz von Cannabinoiden und ihrer möglichen Wirkung bei Migräne auseinander.

Obwohl die Erforschung von Cannabinoiden im Zusammenhang mit Migräne noch nicht abgeschlossen ist, sind die ersten Studienergebnisse als positiv zu bewerten.

Das entspricht auch den Erfahrungen vieler Nutzer von CBD Öl gegen ihre Schmerzen und Beschwerden.

Migräne Kopfschmerzen mit CBD lindern

Deine Möglichkeiten mit Cannabidiol-Öl

CBD Öl könnte dir die Möglichkeit eröffnen, gegen Migräne Schmerz auf natürliche Art und Weise zu lindern.

Du könntest vielleicht andere Arzneimittel in der Dosis verringern oder bei leichteren Anfällen sogar darauf verzichten.

Schulmedizinische Schmerzmittel und auch die speziellen Migräne  Arzneimittel sind häufig mit Nebenwirkungen verbunden.

Das ist einer der Gründe, warum viele von Migräne betroffene Patienten nach natürlichen Alternativen suchen.

Indem du dem CBD Öl eine Chance gibst, gehst du natürlich und regelmäßig nebenwirkungsfrei gegen Migräne vor. Das könnte deine Lebensqualität auch als Migräne Patient erheblich verbessern.

Du solltest ein hochwertiges Premium Öl Produkt auswählen. Öl ist hier nicht gleich Öl.

Wenn du mit einem relativ gering dosierten Öl mit 5 % beginnst, kannst du allmählich eine potenzielle Wirkung gegen Migräne und die damit verbundenen Symptome bewerten.

Es kann sich für dich lohnen, Cannabidiol gegen Migräne zu testen.

Viele Migräne Patienten berichten von positiven Erfahrungen.

Wir werden zu weiteren neuen Studien im Kontext von Migräne und Cannabidiol berichten.

Hinweis: In diesem Artikel berichten wir über rezeptpflichtiges Cannabis, rezeptpflichtiges CBD oder freiverkäufliches bzw. legales CBD. Dieser Artikel macht zur möglichen Zweckbestimmung keinerlei Vorschlag und dient lediglich der Aufklärung und Informationsweitergabe. Heil- und Nutzversprechen werden ausgeschlossen.

Martin Auerswald

https://schnelleinfachgesund.de/

Martin Auerswald ist studierter Biochemiker und molekularer Biotechnologe (M. Sc., Technische Universität München). Er ist spezialisiert auf die Themen: Angewandte Biochemie, Mikronährstoffe, Autoimmunerkrankungen und Darmgesundheit. In der klinischen Forschung am Universitätsklinikum Erlangen beschäftigt er sich mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Er schreibt unter anderem für Primal-State und Solidmind und ist Chefredakteur auf dem Autoimmunportal (autoimmunportal.de). Martins Mission ist es, die Welt ein wenig gesünder zu machen. Er unterstützt Hempamed dabei, schwere biologische oder medizinische Themen einfach und verständlich zu erklären und Menschen dadurch die Möglichkeit zu geben, wieder mehr Gesundheit und Lebensfreude zu erlangen.

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