CBD - eine natürliche Möglichkeit Allergien zu bekämpfen?

CBD - eine natürliche Möglichkeit Allergien zu bekämpfen?

Allergische Reaktionen gehören beinahe wie selbstverständlich zu unserem Leben dazu, fast jeder ist auf irgendetwas allergisch oder verträgt gewisse Dinge nicht. Sei es, wenn es um Inhaltsstoffe in unseren Lebensmitteln geht, oder um Stoffe aus der Luft oder der Natur.

Genauso vielseitig die auslösenden Substanzen sind, gleichermaßen verschieden sind auch die Reaktionen darauf. In Amerika leiden sogar mehr als 50 Millionen Menschen an Allergien, viele andere wissen noch nicht einmal, dass ihre Symptome aufgrund einer allergischen Abwehrreaktion auftreten.

Cannabis und Allergieforschung

Juckende Hautstellen, ständiges Niesen an der frischen Luft, gerötete Augen oder andere Symptome kennzeichnen meist eine Allergie. Sehr viele Menschen leben damit und schränken die Auswirkungen mit synthetisch erzeugten Antihistaminika ein, welche sie von einem Arzt verschrieben bekommen haben.

Dadurch entsteht eine Art Abhängigkeit, sodass der Patient ohne diese Medikamente nicht mehr leben kann. Wir stellen uns also die Frage: "Gibt es denn mittlerweile pflanzliche Alternativen zu Pharma-Hilfsmitteln?"

Wissenschaftler beschäftigen sich bereits damit, wie denn CBD (Cannabidiol) den histaminergen Prozessen entgegenwirken kann, um die Einnahme synthetischer Medikamente verringern zu können.

Es habe sich herausgestellt, dass CBD keinerlei Nebenwirkungen oder Schädigungen aufweist und damit auch nicht in eine Abhängigkeit führt. Anders also, als es bei herkömmlichen Medikamenten der Fall ist, dessen Anwendung wir im Laufe des Prozesses sogar mitunter erhöhen müssen, damit sie wirken.

Histamin ist Schuld an der Allergie

Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten haben in den letzten Jahren in ganz Europa um bis zu 25 % zugenommen. Viele wissen gar nicht, dass Histamin in sehr vielen bekannten Produkten enthalten ist, z. B. in ganz gängigen Medikamenten wie Diclofenac oder in Acetylsalicylsäure.

Auch in Lebensmitteln wie etwa Schokolade, Nüsse, Käse oder Schalentieren ist Histamin enthalten.

Dabei ist noch nicht vollständig geklärt, inwieweit unsere westliche, oft ungesunde und nährstoffarme, Ernährung eine Rolle spielt. Histamin ist eine Substanz in unserem Körper, welche die Ursache für die Symptome unserer Allergie darstellt.

Diese Symptome können mit einfachen orthomolekularen Varianten abgeschwächt werden, was sich durch die Einnahme von CBD noch optimieren und verstärken lassen könnte.

Das Ziel - Histaminabbau!

Um die Symptome einer Allergie abschwächen zu können, muss Histamin aus dem Körper abgebaut werden. Hierfür ist das Enzym DAO verantwortlich, welches durch die Einnahme von beispielsweise Metamizol oder Alkohol blockiert wird. Deshalb empfehlen wir dir dringend, diverse Stoffe, die dieses Enzym blockieren, in deiner Ernährung zu vermeiden.

Auch hängt die Aktivität des Enzyms DAO vom körpereigenen Vorrat an Vitamin B und Vitamin C ab. Ein Mangel an diesen Stellen führt zu einem verringerten Abbau von Histamin.

Darüber hinaus möchten wir auch den Mineralstoff Zink mit anführen, denn auch dieser hemmt die Freisetzung von zu viel Histamin. Wie wichtig Vitamin C und Zink bei allergischen Reaktionen wirklich ist, wird weitgehend unterschätzt. Auch Vitamin D3 kann bei Allergien auf der Haut und der Lunge seine Wirkung zeigen.

Zink besitzt unter anderem auch antiallergische und antioxidative Eigenschaften. Neben Fisch kann auch das Hanfsamenöl eine richtig gute Einnahmequelle für Vitamine und Zink darstellen.

An dieser Stelle kommen wir auf das Naturextrakt CBD zu sprechen, welches neben der Einnahme von Vitaminen ebenfalls eine Option für dich darstellen kann. CBD kann im Körper entzündungshemmend und abschwellend wirken und erzielt darüber hinaus weitere positive Effekte.

Cannabinoide Andockstellen im Körper regulieren die Abwehrreaktion

Jeder Organismus besitzt ein körpereigenes Endocannabinoidsystem, welches beispielsweise mit dem Stoff THC aus der Cannabispflanze reagiert. Dies wird dann in Form eines berauschenden oder psychoaktiven Zustandes bemerkt.

Diese Andockstelle interagiert aber nicht nur mit dem THC, sondern auch mit dem CBD, dem Cannabinoid aus der Cannabispflanze. Dieser Stoff stellt den Antispieler des THC dar und wirkt daher nicht psychoaktiv und berauschend. Aus diesem Grund können die CBD Öle oder andere Produkte auch frei verkauft werden.

Entzündungshemmend und heilend - eine neue Entdeckung?

Cannabinoide werden mit ihrer Wirkung bereits seit den 1930er Jahren eingesetzt und untersucht. Es ist daher nicht neu, dass Cannabis Extrakte eine positive Auswirkung auf den menschlichen Organismus haben können.

Die Kriminalisierung von allem was mit Hanf und Cannabis zu tun hat, führte letztendlich dazu, dass das CBD ebenso als kriminell angesehen wird.

Und diesen negativen Stempel besitzt die Pflanze teilweise bis heute, sodass sämtliche legale und nicht berauschende Salben und Produkte aus den Regalen verschwanden.

Heute kämpfen wieder zahlreiche Menschen dafür, Cannabis und die Extrakte darin legal nutzen zu dürfen. Bisher steht im Gespräch, dass Cannabis auf sehr vielseitige Weise wirkt. Nicht nur gegen Ekzeme oder Allergien auf der Haut, sondern es soll auch beispielsweise den Appetit bei Chemotherapien anregen und das Immunsystem bei AIDS-Kranken und Magersüchtigen unterstützen.

Hauterkrankungen können sehr unterschiedlich ausfallen und eine Folge unserer Lebensweise sein, aber auch aufgrund von langfristiger Medikamenteneinnahme herrühren. Anwender versprechen sich dennoch eine Verbesserung chronischer Hautleiden durch CBD-Salben und Öle - beispielsweise bei Neurodermitis oder anderen Ekzemen. 

Rauchen, regelmäßiger Alkoholkonsum, eine einseitige Ernährung, viel Stress und andere Faktoren begünstigen Hautkrankheiten ebenfalls. CBD setzt hier an vielen Schwachstellen an, führt wertvolle Vitamine und Mineralstoffe zu, lässt Entzündungsherde im Körper abschwächen und stärkt das Immunsystem.

Cannabidiol besitzt mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren können dabei unterstützen, Juckreiz zu lindern und Entzündungen zu bekämpfen. Vor allem die enthaltene Linolsäure solle das begünstigen.

In Form einer CBD Creme wird zudem Feuchtigkeit gespendet, was bei Juckreiz und einer gereizten Hautoberfläche schnell seine Wirksamkeit zeigt. Cannabidiol weist ebenfalls einen sehr hohen Fettsäuregehalt auf.

Cannabinoid im Magen-Darm-Trakt

Was hat eigentlich der Magen- und Darmtrakt mit Allergien zu tun? Sehr viel, denn hier finden wir bedeutsame Barrieren für das Immunsystem. Außerdem befinden sich dort Cannabinoidrezeptoren. Dementsprechend werden auch von dort aus diverse Hormone und Proteine freigesetzt, welche an verschiedenen Prozessen der Zellen mitwirken.

Ein gestörter Magen- und Darmtrakt sorgt deshalb auch für ein Ungleichgewicht im Körper und begünstigt beispielsweise Hauterkrankungen.

Gezielte CBD Therapien könnten demnach dazu beitragen, das Hautbild zu verbessern. Auch natürlich bei weniger gravierenden Hautunreinheiten oder Akne.

Wie dosiere ich CBD bei Allergien und welche Produkte eignen sich?

Selbstverständlich obliegen sämtliche Aussagen unsererseits auf unseren persönlichen Erfahrungen und denjenigen unserer Kunden, die bereits Positives berichten können. Da allerdings jeder Mensch seinen eigenen Bedarf und seine ganz persönliche Vorgehensweise entwickelt, gibt es noch keine klaren Aussagen zur Dosierung und den richtigen Produkten bei diversen Krankheiten.

Feststeht, dass wir als Anwender CBD Öle, CBD Kristalle oder Salben mit CBD Gehalt nicht überdosieren können. Des Weiteren sind auch bislang aus der Forschung keinerlei Nebenwirkungen oder Problematiken nach längerfristiger oder übermäßiger Einnahme bekannt.

Eine gute Nachricht für all diejenigen, die ihre persönliche Dosierung noch nicht gefunden haben.

Salben werden in der Regel flächendeckend über die Problemzonen gegeben und relativ dünn aufgetragen. Hier gilt: Viel hilft nicht unbedingt viel. Deshalb können wir die durchaus teure Creme auch sparsam dosieren, ohne an Wirkung zu verlieren. Viel besser ist es an dieser Stelle, Cremes häufiger aufzutragen und gleichmäßig einzumasieren.

Was die Dosierung von CBD Öl betrifft, deren Wirkung noch intensiver und präziser auftritt, ist es schon ein wenig kniffliger. Zu beachten gibt es zunächst, dass du die Öle mit verschiedenen Prozentanteilen kaufen kannst. Die geringste Konzentration ist im 5 %-igen Öl vorhanden, dann gibt es das 10 %-ige und das 20 %-ige CBD Öl. Je nachdem sind auch die Preise entsprechend höher oder niedriger angesetzt.

Wir empfehlen dir, dich erst einmal heranzutasten. Du kannst beispielsweise ruhigen Gewissens mit einem fünfprozentigen CBD Öl anfangen und täglich mit 5-10 Tropfen starten.

Bei sehr schwerwiegenden Hauterkrankungen kannst du mit einem 10-prozentigen Öl beginnen, wobei du hier mit weniger Tropfen beginnen solltest. An dieser Stelle musst du wirklich selbst herausfinden, welche Dosierung und Prozentuierung am besten geeignet ist, um die Symptome einer Allergie in den Griff zu bekommen.

Hinweis: In diesem Artikel berichten wir über rezeptpflichtiges Cannabis, rezeptpflichtiges CBD oder freiverkäufliches bzw. legales CBD. Dieser Artikel macht zur möglichen Zweckbestimmung keinerlei Vorschlag und dient lediglich der Aufklärung und Informationsweitergabe. Heil- und Nutzversprechen werden ausgeschlossen.

Martin Auerswald

https://schnelleinfachgesund.de/

Martin Auerswald ist studierter Biochemiker und molekularer Biotechnologe (M. Sc., Technische Universität München). Er ist spezialisiert auf die Themen: Angewandte Biochemie, Mikronährstoffe, Autoimmunerkrankungen und Darmgesundheit. In der klinischen Forschung am Universitätsklinikum Erlangen beschäftigt er sich mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Er schreibt unter anderem für Primal-State und Solidmind und ist Chefredakteur auf dem Autoimmunportal (autoimmunportal.de). Martins Mission ist es, die Welt ein wenig gesünder zu machen. Er unterstützt Hempamed dabei, schwere biologische oder medizinische Themen einfach und verständlich zu erklären und Menschen dadurch die Möglichkeit zu geben, wieder mehr Gesundheit und Lebensfreude zu erlangen.

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