CBD bei psychischen Leiden, Angst- und Panikattacken

CBD bei psychischen Leiden, Angst- und Panikattacken

Weil in der wohl ältesten Pflanze dieser Erde ein noch „uneinschätzbares“ Potenzial schlummert und inzwischen auch auf medizinischer Ebene viel geforscht wird, können wir regelmäßig von neuen Erfahrungen und Erkenntnissen zum Thema CBD lesen. Vor allem auf dem Gebiet der psychischen Erkrankungen.

Diese sind inzwischen stark verbreitet, wohl aufgrund unserer allgemein stressigen Lebensweise und anderen Faktoren, die zu Burnout, Angst- oder Panikattacken führen.

Rund vier Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen. Es ist meist unser Alltag, der Angst- und Panikattacken, innere Unruhen, Depressionen und vielen andere psychischen Erkrankungen entwickeln lässt.

Krankheiten, die von Außenstehenden manchmal belächelt oder nicht ernst genommen werden. Wenn du jedoch schon einmal eine Panikattacke oder diverse Ängste durchlebt hast, weißt du, wie lebenseinschränkend das sein kann.

Was tun bei Ängsten und psychischen Leiden?

Eins vorneweg: Es gibt wahrscheinlich keinen Menschen, der komplett von Angst befreit ist. Das hat einen guten Grund, denn Angst rettet dir im Grunde genommen fast täglich das Leben.

Ein paar Beispiele:

  • Du schaust rechts und links, wenn du eine Straße überqueren möchtest.
  • Du gehst bei einem Sturm nicht aus dem Haus.
  • Du hältst dich am Geländer fest, wenn du einen steilen Weg erklimmen möchtest.
  • Du schnallst dich im Auto an, um bei einem Unfall das Verletzungsrisiko zu senken.

Es ist häufig die Angst, die uns - wenn auch unbewusst - durch die Gefahren im alltäglichen Leben leitet.

Bei einigen Menschen nimmt die Angst dabei allerdings ein übersteigerndes Ausmaß an. In einem solchen Fall sprechen Ärzte und Psychologen von einer Angsterkrankung.

Neben Depressionen zählen Angsterkrankungen zu den häufigsten Erkrankungen mit psychischem Hintergrund.

Die Erwartungshaltung verstärkt das Problem

Die Erfahrung zeigt, unternimmst du nichts gegen deine Ängste und lässt diese nicht therapieren, verselbstständigt sich wahrscheinlich dein Problem. Dann kommt es zu der sogenannten Erwartungsangst, also zur Angst vor der Angst.

In diesem Stadium vermeidest du dann gezielt Situationen und Orte, die bestimmte Ängste in dir auslösen. Als Konsequenz daraus nimmst du stetig weniger am Leben teil; du ziehst dich zurück.

Wenn du unter Panik- oder einer Angstattacken leidest, hast du vielleicht auch die Erfahrung gemacht, dass auch körperliche Symptome mit deinen Ängsten einhergehen. Dies ist aber längst nicht das einzige Problem. Denn du leidest oftmals auch unter mangelndem Selbstvertrauen und fühlst dich ausgeliefert.

Erfahrungsberichte von Betroffenen weisen diesbezüglich auch auf permanente Schlafstörungen hin. Die Angststörungen führen zu einem regelrechten Teufelskreis, wobei sich die Krankheit letztendlich auch auf die Familie, die Partnerschaft oder das Berufsleben negativ auswirken kann.

Bitte vermeide in diesen Momenten, verstärkt zu Alkohol zu greifen. Ärzte haben die Erfahrung gemacht, dass Betroffene gerne in einer Art "Selbstbehandlung" zum Alkohol greifen.

Alkoholkonsum mag zwar die Angst kurzfristig lindern, verschlimmert langfristig aber eher die Störung und führt nicht selten direkt in die Alkoholabhängigkeit. Auch im Dauergebrauch von Beruhigungsmitteln liegt ein großes Gefahren- bzw. Suchtpotenzial.

Dies sind die am häufigsten auftretenden Formen einer Angsterkrankung:

  • Generalisierte Angststörung
  • Soziale Angststörung
  • Panikstörung bzw. Panikattacke
  • Spezifische Phobien

Auslöser für eine Angststörung

Eine Angststörung entsteht in der Regel durch eine Kombination unterschiedlicher Faktoren. In vielen Fällen liegt eine bestimmte Veranlagung (Vulnerabilität) vor, bei der du z. B. leichter und schneller als andere Menschen auf bestimmte Reize respektive Situationen reagierst. Kommt dann noch ausgeprägter Stress hinzu, führt dies häufig direkt zu einer Angststörung.

Aber auch negative Lebenserfahrungen und -ereignisse, wie der Tod des Lebenspartners oder der Verlust des Arbeitsplatzes, können Auslöser für deine Angsterkrankung sein.

Neurobiologische Aspekte von Angsterkrankungen

Wusstest du, dass bestimmte Gehirnregionen an der Entstehung von Furcht beteiligt sind? Forscher und Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Amygdala (Mandelkern), der präfrontale Cortex (Stirnhirn) sowie der Hippocampus in jeweils verschiedener Form an einer Angststörung beteiligt sind.

Dabei funktionieren Lern- und Gedächtnisprozesse und die Bewertung von Situationen und Gefahren nicht wie gewünscht. Anstatt deine eigenen Erfahrungen abzurufen und dadurch die Situation zu bewerten, schätzt du sie gefährlicher ein, als sie tatsächlich ist.

Du bewertest Reize überzogen und reagierst situativ unangemessen mit übertriebener Angst.

 Erfahrung mit Cannabidiol Öl bei psychischen Leiden

Schritt für Schritt-Anleitung bei akuten Situationen

Menschen mit Angstzuständen fühlen sich oft missverstanden. Als Betroffener hast du häufig das Gefühl, dass andere deinen Zustand nicht nachvollziehen und nachempfinden können.

Es ist aber auch schwierig, einen Zustand der Angst, in Worte zu fassen. Vor allem dann, wenn überhaupt keine offensichtliche Bedrohung vorliegt.

Wie du dich in Wirklichkeit fühlst, können andere dadurch nicht nachvollziehen. Ein derartiges Leiden wird daher oftmals belächelt und der Betroffene nicht für ernst genommen. Den Satz "Du musst dich einfach mal zusammenreißen" hast vielleicht auch du dir schon anhören müssen.

Sich zusammenzureißen, das funktioniert aber meistens nicht. Erfahrungsberichte von Patienten geben hier einen Einblick über die Problematik, die sich für einen Betroffenen ergibt.

Jeder fühlt zwar anders und weist andere Symptome auf. Aber fast alle Erfahrungsberichte machen deutlich, dass alltägliche Situationen in einem anderen Angstzustand enden können.

Erfahrungsberichte – Wie sehen Betroffene ihre Angsterkrankung?

Wir haben einige unserer Kunden gefragt, wie sie ihre Situation empfinden:

Erfahrungsbericht von Sabine, 43 Jahre alt:
"Meine Erfahrung ist: es gibt gute und schlechte Tage. Das ist eigentlich genauso wie bei einer rein körperlichen Krankheit. Hast du chronische Rückenschmerzen, zuckst du auch nicht automatisch bei jedem Schritt zusammen. Dann gibt es aber Tage, die neue Schübe mit sich bringen - und die sind dann fast lähmend. Genauso verhält sich das mit meiner Angsterkrankung."
Erfahrungsbericht von Anja, 25 Jahre alt:
"Mein Kopf füllt sich bei einem Angstanfall mit Helium. Mein eigentlicher Fokus verblasst immer mehr. Es reicht schon, wenn ich eine kleine Entscheidung treffen muss. Das schnürt mir die Kehle zu. Eine ganz einfache Frage zu beantworten, also eine Entscheidung zu treffen, ist nicht möglich. Mein Kopf lässt mich einfach nicht. Irgendwie ist es wie tausend kleine Kreise voll mit Gedanken und Ängsten, die sich gleichzeitig überschneiden."
Erfahrungsbericht von Thorsten, 53 Jahre alt:
"Man muss einfach verstehen, dass Ängste immer nur auf Lügen basieren. Lügen, an die wir aber fest glauben. Ich denke darüber nach, dass mein Kind in einen Autounfall verwickelt sein könnte. Und schon steigere ich mich in einen Angstzustand hinein, der sich dann auch durch körperliche Beschwerden wie Schwindel, Herzrasen oder auch Übelkeit bemerkbar macht."

Erkennst du dich in ihren Erfahrungen wieder? Dann können dir die folgenden Schritte vielleicht helfen.

Das hilft gegen Panik und Angst

Es gibt einige Selbsthilfetipps, um deinen Angstzustand wieder zu vertreiben und die übertriebene Angst zu verlernen. Diesbezüglich wurden schon genügend Erfahrungen gesammelt.

In schweren Fällen empfehlen wir dir grundsätzlich eine psychotherapeutische Behandlung.

Möchtest du zuvor selbst an deinen Angstzuständen und Panikattacken arbeiten, kannst du dabei diese folgenden strategischen Grundprinzipien folgen.

1. Bleibe in Bewegung

    Wir haben die Erfahrung gemacht, dass uns Bewegung guttut. Das gilt sowohl bei einem Akutfall als auch im Hinblick auf eine langfristige Minderung von Angstreaktionen.

    Sportliche Aktivitäten im Verbund mit Entspannungsübungen können deine Angstreaktionen mindern. Bei einigen Störungen klappt das sogar im Akutfall. Denn eine Angstreaktion lässt sich physiologisch nur schwer mit körperlicher Entspannung und Erschöpfung vereinbaren. Davon profitierst du.

    Neben klassischer Bewegung kannst du auch deine Stimmbänder trainieren. Hast du gewusst, dass dein Kopf keine negativen Gedanken produzieren kann, wenn du singst? Vielleicht kann das auch eine Möglichkeit für dich sein, dich abzulenken und zu entspannen. Mache am besten deine eigenen Erfahrungen.

    2. Konfrontiere dich gezielt mit deiner Angst

      Wissenschaftler und Psychologen haben die Erfahrung gemacht, dass die Konfrontation mit deinen eigenen Ängsten diese lösen, reduzieren und mitunter auch beseitigen kann. Auf diese Weise lernst du, dass die angsteinflößende Situation oder das jeweilige Objekt an sich harmlos ist.

      Schritte in diese Richtung kosten dich wahrscheinlich viel Überwindung. Dafür aber baut ein solches Verhalten nicht nur Ängste ab, sondern stärkt gleichzeitig auch dein Selbstwertgefühl und dein Selbstbewusstsein.

      Dabei kannst du zwischen zwei Möglichkeiten wählen:

      1. Entweder du bekämpfst und unterdrückst die Angst durch Ablenkung.
      2. Oder du fokussierst dich stattdessen auf deine Gefühle, wehrst dich nicht dagegen und fliehst eben nicht gedanklich.

      Die Ablenkungstaktik ist vermutlich viel einfacher zu realisieren, hat aber aus Erfahrung auch nicht den Erfolg wie die zweite Lösung.

      Du kannst trainieren, dich auf deine Gefühle zu fokussieren, also dich mit deiner Angst selbst zu konfrontieren. Dafür brauchst du dich nur genau in die gefürchteten Situationen begeben. Dabei darfst du bei der Übung stetig den Schwierigkeitsgrad steigern.

      Diese Strategie bezeichnen Therapeuten als „systematische Desensibilisierung“.

      3. Hinterfrage deine Sorgen und Ängste

        Es läuft häufig auf die Frage hinaus: Was genau fürchtest du? Für die Reduktion von Angstzuständen ist es wichtig, dass du deine „katastrophisierenden“ Gedanken und Ängste detailliert analysierst.

        Dabei können dir folgende zwei zentrale Fragen besonders helfen:

        1. Können meine Befürchtungen realistisch überhaupt eintreffen?
        2. Was könnte alternativ passieren?

        Falls möglich, teste deine Überlegungen in der Realität aus. Hol dir auch Meinungen, Erfahrungen von anderen Menschen ein. Das hilft dir dabei, Wahrscheinlichkeiten abzuwägen und deine Ängste in den Griff zu bekommen.

        Du kannst dabei herausfinden, was realistisch ist und was nicht. Dadurch verwandelst du deine Gedanken und deine Befürchtungen in eine beruhigende Selbstinstruktion.

        4. Übe dich in Gelassenheit

          Leidest du unter Angsterkrankungen, füttern deine Gedanken und deine Erwartungen die Störung. Die Angst vor der Angst erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass du eine weitere Panikattacke erleidest.

          Das liegt an deiner Angespanntheit; du achtest viel stärker auf mögliche Symptome. Was du hier brauchst, nennt sich „akzeptanzorientiertes Verhalten“. Du kämpfst nicht gegen deine Angst an, sondern beobachtest die Symptome wertfrei.

          Dies gelingt dir z. B. mithilfe von Achtsamkeitsübungen und Meditation. Erfahrungsberichte bestätigen dies.

          Panikattacken als Schutzfunktion betrachten

          Eine Panikattacke ist eigentlich eine Schutzfunktion unseres Körpers. Diese Information ist nicht unbedingt in erster Linie hilfreich, denn bei einer Attacke kann es dir schwerfallen, rational zu erkennen, dass dich dein Körper gerade nur schützen möchte. Wenn du deinen Verstand einfach steuern könntest, würdest du es vermutlich tun.

          Die meisten von uns wissen aber, dass Panik und Angst zeitlich begrenzt sind. Sie geht vorüber, da der Körper nur eine begrenzte Zeit lang in diesen Ausnahmezustand wechseln kann. Dank diverser Hormone ist der Zustand nicht von Dauer und wir können bald runterfahren.

          Und trotzdem belastet er uns, weil wir dabei einige der folgenden Symptome erleiden:

          • das bedrohliche Gefühl eines drohenden Unglückes
          • die Unfähigkeit uns selbst zu beruhigen und zu entspannen
          • unsere Logik funktioniert nicht mehr
          • Verkrampfungen an allen möglichen Körperstellen
          • ein hoher Blutdruck
          • Schweißausbrüche
          • Übelkeit, Schwindel und Bauchschmerzen usw.

          Das ist nur ein Auszug der häufigsten Symptome – die Liste könnten wir stetig mit neuen Erfahrungen erweitern. Wir wollen uns in diesem Beitrag aber vor allem darauf konzentrieren, Lösungen zu finden.

           Review Medikamente oder Mittel aus der Natur

          Natürliche Helfer oder Medikamente gegen Panikattacken?

          Vielleicht hast du dir auch schon einmal die Frage gestellt, ob dir neben den bereits genannten Übungen und Hausmittelchen auch andere Dinge helfen können. Manchmal sitzt der Schmerz dahinter oder die Angst vor einer neuen Attacke tief und du wünschst dir eine schnelle und einfache Lösung.

          Inzwischen gibt es viele Medikamente auf chemischer Basis, die von Therapeuten und Ärzten teilweise leichtfertig verschrieben werden. Die Rede ist von Antidepressiva und anderen Arzneien, deren Nebenwirkungen alles andere als auf die leichte Schulter genommen werden sollten.

          Wirkstoffe in verschreibungspflichtigen Medikamenten

          Duloxetin

          Erfahrungsbericht: Soll Angstzustände lösen, depressive Verstimmungen aufhellen und Depressionen mildern.

          Beispiele für Medikamente:

          • Duloxetin-ratiopharm
          • Duloxetin AbZ
          • DuloxeHEXAL

          Doxepin

          Erfahrungsbericht: Soll Angst lösen, Depressionen mildern und den Schlaf lösen.

          Beispiele für Medikamente:

          • Aponal
          • Doxepin Stada
          • Doxepin-neuraxpharm

          Pregabalia

          Erfahrungsbericht: Soll Angstgefühle lindern

          Beispiele für Medikamente:

          • Lyrica
          • Pregabalin-ratiopharm
          • Pregabalin beta

          Amitriptylin

          Erfahrungsbericht: Soll Angst lösen, Nervosität mindern, Schlafstörungen mildern.

          Beispiele für Medikamente:

          • Equilibrin

          Diazepam

          Erfahrungsbericht: Soll Unruhe-, Angst- und Spannungszustände lösen sowie das Ein- und Durchschlafen fördern.

          Beispiele für Medikamente:

          • Diazep-CT
          • Diazepam-ratiopharm
          • Diazepam Desitin

          Alprazolam

          Erfahrungsbericht: Soll seelische Verspannungen lösen, Unruhe beseitigen und Angstzustände hemmen.

          Beispiele für Medikamente:

          • Alprazolam-ratiopharm
          • Cassadan
          • Tafil

          Die Medikamente, in denen diese Wirkstoffe vorkommen, sind wie bereits angesprochen mit möglichen Nebenwirkungen belastet. Zum Beispiel:

          • Übelkeit, Durchfall, Erbrechen
          • trockener Mund, Appetitverlust oder -abnahme
          • Kopfschmerzen
          • Halsentzündung und Obstipation
          • Benommenheit und Schläfrigkeit
          • Erschöpfung
          • Schlafstörungen
          • Sprechstörungen
          • Angst, Nervosität und Depressionen etc.

          Hast du eines oder mehrere dieser Medikamente oder Wirkstoffe bereits ausprobiert? Dann freuen wir uns über einen kurzen Review deinerseits, was du nach Anwendung bei dir feststellen konntest.

          Alternative Therapien mit pflanzlichen Mitteln

          Kamille

          Eine Tasse Kamillentee kann beruhigend wirken. Einige Inhaltsstoffe docken an die gleichen Rezeptoren im Gehirn an wie Valium.

          Die Pflanze ist im Handel auch als Präparat erhältlich. Eine Studie der Universitätsklinik Pennsylvania zeigte: Bei Patienten besserten sich die Symptome nach ca. acht Wochen deutlich, wenn die Präparate regelmäßig eingenommen wurden.

          Grüner Tee

          Erfahrungsberichte schreiben vor allem der im Grüntee enthaltenen Aminosäure L-Theanin eine entspannende Wirkung zu. Erfahrungen und auch Studien zeigen zudem, dass dieser Stoff Angststörungen reduzieren könne. Laut Erfahrungsberichten einiger Anwender, haben diese nach dem Genuss von grünem Tee ruhiger und fokussierter gewirkt.

          Hopfen

          Wir sprechen hier nicht von Erfahrungen mit Bier. Denn die entspannende Wirkung kommt von einem speziellen Öl, das aus dem Hopfen gewonnen wird. Er wird oft mit Melisse oder auch Minze kombiniert.

          Gegen Schlafstörungen soll wohl die Kombination aus Hopfen und Baldrian helfen.

          Zitronenmelisse

          Schon im Mittelalter wurden Erfahrungen mit Zitronenmelisse gemacht. Es wurde und wird auch heute noch eingesetzt, um Ängste, Stress sowie Schlaflosigkeit zu lindern. Aus Erfahrung wirken Menschen, die Zitronenmelisse konsumieren, ruhiger und konzentrierter.

          Passionsblume

          In Deutschland ist die Passionsblume als Mittel gegen Anspannung und nervöse Unruhe anerkannt. Entsprechende Studien ergaben, dass sie Angstzustände ebenso effektiv lindern könne wie chemische, verschreibungspflichtige Medikamente.

          CBD

          Ein weiteres natürliches Präparat, welches in der Lage sein könnte, mit unseren psychischen Problemen zu interagieren ist Cannabidiol („CBD“). CBD ist ein Cannabinoid, gewonnen aus der Cannabispflanze.

          Zwar wird CBD aus der Hanfpflanze gewonnen, trotzdem stellt dieser Stoff den Gegenspieler des enthaltenen Tetrahydrocannabinol (THC) dar, und ist demnach auch nicht psychoaktiv. THC hingegen ist derjenige Stoff, der in Deutschland illegal ist und psychoaktiv im Körper wirkt.

          Genau damit haben CBD Produkte aber nichts zu tun, schließlich wollen wir uns bei einer Angststörung oder Panikattacke nicht aufputschen und “High-Erlebnisse” durchstehen. Wir wollen uns entspannen: CBD soll genau das Gegenteil von THC bewirken und entgegen der Symptome einer Angststörung arbeiten.

          Forscher und Wissenschaftler untersuchen mittlerweile zahlreiche Hinweise, ob CBD eine entkrampfende, angstlösende, entzündungshemmende und antipsychotische Wirkung haben könnte. Beispiele für entsprechende Erfahrungsberichte und Studien gibt es stetig mehr. Im Jahr 2011 beschäftigte sich eine in Brasilien durchgeführte Tier- und Humanstudien damit, dass CBD angstlösende Effekte habe.

          Ob das möglich ist, versuchen wir im Folgenden näher zu beleuchten.

          Das körpereigene Endocannabinoid-System

          Der menschliche Körper verfügt über ein sogenanntes Endocannabinoid-System, welches körpereigene Cannabinoide produziert.

          Es wurde festgestellt, dass diese körpereigenen Cannabinoide mit unserem Endocannabinoid-System, bzw. den dort befindlichen Rezeptoren interagieren können. Und genau von hier aus wird normalerweise der Befehl mittels diverser Botenstoffe und Hormone an unser Gehirn gegeben, angst- oder panikauslösende Botenstoffe auszuschütten.

          Bei einem funktionierenden Verhältnis zwischen Endocannabinoid-Rezeptoren und dem Gehirn, kommt es nur in echten, wirklich existierenden Extremsituationen zu einer derartigen Ausschüttung. Beispielsweise wenn wir in freier Wildbahn einem Wildschweinrudel begegnen oder wir von einer hohen Mauer in den Abgrund blicken.

          Die Angst ist natürlich und schützt uns davor, etwas Unüberlegtes zu tun.

          Vielleicht hast auch du schon deine Erfahrungen mit Ängsten vor einem Bewerbungsgespräch, einem Zahnarztbesuch oder anderen "unangenehmen" Situationen gemacht. Diese Zustände gelten als normal und verschwinden wieder, wenn wir sie durchgestanden haben.

          Ist diese natürliche Funktion jedoch gestört, werden diverse Botenstoffe in zu großer Menge und zu den unpassendsten Momenten ausgeschüttet. Meist dann, wenn wir sie nicht brauchen.

          Zum Beispiel...

          • während eines Staus auf der Autobahn
          • in einem Aufzug
          • unter Menschenmengen
          • wenn wir dringend eine Toilette suchen
          • in einer langen Schlange an der Aldi-Kasse
          • vor und während einer längeren Reise
          • in ungewohnten Umgebungen etc.

          Die Liste der Dinge, die uns eine Panikattacke bescheren, ist lang. Jeder hat hier wahrscheinlich seine ganz eigene Geschichte und seine ganz eigenen Trigger, welche sich in Gerüchen, Situationen, Bildern oder anderen Dingen äußern können.

           Erfahrungsberichte CBD Öl

          Was genau macht CBD?

          CBD agiert binnen Minuten mit unserem körpereigenen Endocannabinoid-System und könne dort beruhigend und entspannend wirken. Selbst in akuten Angst- oder Panikanfällen könnten es womöglich die aufkommenden Symptome abschwächen.

          Sollte das tatsächlich der Fall sein, könnte der Wirkstoff vielen in akuten Situationen Sicherheit geben.

          Die Eindämmung von sogenannten Angstbotenstoffen sorgt dafür, dass wir weniger panisch reagieren. Und das aus dem Grund, weil weniger Adrenalin ausgestoßen wird, welches zu Herzrasen, einem erhöhten Blutdruck, Schwindelgefühlen oder Krämpfen führt.

          Wird die Ausschüttung komplett eingedämmt oder eingeschränkt, könnten starke Attacken sogar direkt verhindert werden.

          Weiterhin wirke CBD auf das Nervensystem und vielleicht ist es auch bei Einzelnen bald möglich, Angststörungen zu therapieren.

          Können mir CBD Produkte wirklich helfen? Erfahrungsberichte

          Viele Betroffene haben schon etliche Dinge ausprobiert, trotzdem bleibt die Angst und das Leben erscheint manchmal weniger lebenswert - hinzukommen mitunter auch Depressionen und Schlafstörungen.

          Dann könnte eine eigenverantwortliche Therapie mit CBD Öl eine Lösung darstellen. Das CBD wirke beispielsweise auf einen erhöhten Herzschlag und den Blutdruck, lindere die akute Stresssituation und das Gedankenkarussell im Kopf. Dadurch hätte es das Potenzial, auch akute Panikattacken zu mindern.

          Erfahrungsberichte unserer Kunden zeigen, dass sie das Produkt bereits bei innerer Unausgeglichenheit und Anspannung, bzw. diversen leichten Ängsten nutzen. Dadurch vermuten sie, Panikanfälle schon im Vorhinein verhindern zu können.

          Menschen mit diagnostizierter Angststörung, welche an diversen Forschungen teilgenommen haben, machen Hoffnung darauf, dass Panikstörungen, verschiedene Ängste und Depressionen zukünftig erfolgreich therapiert werden könnten.

          Das Potenzial von CBD ist noch nicht gänzlich erforscht und bisher spricht sich die Pharmaindustrie gegen eine bezahlte offizielle Forschung auf diesem Gebiet aus.

          Was wir bisher über den Wirkstoff wissen: CBD ist ungefährlich und kann weder überdosiert noch falsch angewandt werden. Nach heutigem Stand gibt es keine Studien, die besagen, dass man bei häufiger Nutzung des CBD Öls mit Nebenwirkungen rechnen müsse.

          Auch sind psychoaktive Auswirkungen ausgeschlossen, auch wenn die Öle einen THC-Gehalt von unter 0,2 % aufweisen. Dieser reicht jedoch längst nicht aus, um etwaige Wirkungen zu erzielen.

          Uns interessiert: Was sind deine Erfahrungen bei Panikattacken? Was nutzt du, um dich zu entspannen? Hast du bereits Erfahrungen mit CBD gemacht? Welche Therapiemaßnahmen funktionieren für dich?

          Hinweis: In diesem Artikel berichten wir über rezeptpflichtiges Cannabis, rezeptpflichtiges CBD oder freiverkäufliches bzw. legales CBD. Dieser Artikel macht zur möglichen Zweckbestimmung keinerlei Vorschlag und dient lediglich der Aufklärung und Informationsweitergabe. Heil- und Nutzversprechen werden ausgeschlossen.

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