| Lars Müller - CBD Experte

CBD bei multipler Sklerose - MS

Viele Schmerzpatienten, oder jene mit chronischen Leiden, setzen immer mehr auf die Selbstmedikation mit diversen CBD Präparaten. Auch Betroffene von multipler Sklerose berichten davon, dass ihre Symptome durch die Einnahme von CBD gebessert werden konnten. Multiple Sklerose ist eine chronische Nervenerkrankung und manifestiert sich im zentralen Nervensystem. Multiple Sklerose (MS) tritt häufig zwischen dem 20. und dem 40. Lebensjahr auf und wird seit geraumer Zeit erforscht. Leider gehört MS zu den schwerwiegenderen Autoimmunerkrankungen, die bislang als unheilbar gilt.

Das Krankheitsbild von multipler Sklerose und die Rolle von CBD

Dennoch ist bis heute nicht klar, wo die Ursachen für die Krankheit liegen und auch eventuelle Heilungsmethoden liegen noch in weiter Ferne. Die Auswirkungen allerdings können verheerend sein. Man geht davon aus, dass eine Auto-Immunreaktion vorliegt – das heißt, dass das Immunsystem von Betroffenen Zellen unseres Körpers angreift, genauer gesagt die Hüllschicht der Nervenfasern.

Außer Kontrolle geratene T-Zellen greifen die Nerven an und verursachen schwere Entzündungen im Gehirn und im Rückenmark. Möchte man MS therapieren, so versucht man lediglich, die Lebensqualität aufrecht zu erhalten. Die Verabreichung von Kortison oder die Durchführung einer Chemotherapie sind gängige Methoden.

Es gibt nur eine konkrete Vermutung hinsichtlich der physischen Ursachen für MS: Entzündungen, die durch MS verursacht werden, beschädigen die Nervenzellen und es kommt infolgedessen zu Ausfällen in der Signalübertragung – zu einer gestörten Reizweiterleitung. Das Ausmaß der Entzündungen und damit wahrscheinlich einhergehenden Reizweiterleitungsstörung sind dabei stets unterschiedlich. Weltweit wurden circa 2,5 Millionen Menschen mit multipler Sklerose diagnostiziert. Das Risiko, an MS zu erkranken, liegt bei 0,1 bis 0,2 Prozent.

Weitere Symptome (außer Entzündungen) sind beispielsweise Sehstörungen, Erschöpfung, Schwindel und Koordinationsstörungen, aber auch Spastiken und Schmerzen können im Rahmen der Krankheit auftreten. Fast bei allen Patienten sind die körperlichen Symptome mit einer geistigen Instabilität (Ängste, Unsicherheit, psychische Erkrankungen) verbunden, natürlich auch in unterschiedlichem Maße.

Häufig stehen Depressionen oder erhebliche Anspannungszustände auf der psychischen Seite im Vordergrund. Die körperlichen Beeinträchtigungen können in Art und Ausprägung stark variieren.

MS kann sehr unterschiedlich verlaufen, meistens jedoch beginnt die Krankheit mit kleinen Schüben. Nur bei etwa 15 % aller Patienten ist direkt von Anfang an eine fortschreitende Erkrankung zu beobachten. Einige der vielen Patienten, die hauptsächlich aus der westlichen Welt kommen, setzen auf die schulmedizinische Behandlung von MS. CBD kann aber laut Erfahrungsberichten von Patienten die Symptome der Krankheit ebenfalls lindern und entsprechend Lebensqualität spenden. Aufgrund dieser erstaunlichen Tatsache, werden auch immer mehr Stimmen im Netz laut, die sich für einen Einsatz des CBD in der Forschung  einsetzen.

Wie CBD bei der Diagnose „MS“ helfen kann und warum 

CBD kann viele der bereits beschriebenen Symptome – und sogar noch mehr als diese – laut Erfahrungsberichten von Patienten erfolgreich lindern und sogar komplett blockieren und beseitigen. CBD zählt also nicht umsonst zu den effektivsten Wirkstoffen aus der Gruppe der Cannabinoide, welcher nicht psychoaktiv ist. Wichtig ist, dass CBD nicht als Medikament, sondern als Nahrungsergänzungsmittel betrachtet wird. Dadurch ist es legal und frei verkäuflich.

Allerdings kommt es gerade bei schweren Autoimmunerkrankungen darauf an, ausschließlich Produkte aus entsprechend guter Herkunft zu kaufen. Die Qualität und ein hoher Anteil an nicht verunreinigtem CBD ist entscheidend, um eine Wirkung zu erzielen.

Wie CBD in unserem Körper gegen MS wirkt

Cannabidiol (CBD) wirkt in unserem körpereigenen Botenstoffsystem – vor allem an den CB1- und CB2-Rezeptoren, die für die biochemische Verarbeitung von Cannabinoiden zuständig sind. Dieses Botenstoffsystem nennen wir Endocannabinoidsystem. Das Endocannabinoidsystem ist Teil unseres Nervensystems, wodurch das CBD genau an der Stelle wirken kann, wo die Ursache für die Symptome der Krankheiten liegt.

Unser Endocannabinoidsystem erstreckt sich vom Hirn über unseren Körper in alle Gliedmaßen, sogar bis in die Knochen. Normalerweise verarbeitet es ausschließlich körpereigene Cannabinoide, doch es ist auch dazu in der Lage, von außen zugeführte Cannabinoide zu verarbeiten.

CBD wirkt zwar in erster Linie entzündungshemmend und schmerzlindernd, wie Erfahrungsberichte und Studien zeigen, trägt aber auch dazu bei, die psychische Belastung und die kennzeichnende Müdigkeit von MS-Kranken zu mildern. Dies würde die Lebensqualität der Patienten enorm verbessern.

Besonders der Fakt, dass CBD bei Erschöpfungsanfällen sofort zu Besserung verhilft, ist für viele Patienten ein großer Pluspunkt, der für die Selbstmedikation mit CBD spricht. Immerhin ist eine ständige Müdigkeit ziemlich belastend, da sämtliche Aktivitäten aus dem Leben gestrichen werden, welche das Immunsystem stärken würden.

Spastiken und Schmerzen können, wie auch ein möglicherweise auftretendes gestörtes Hitzeempfinden, erfolgreich mit CBD behandelt werden. Betroffene und Patienten äußerten sich hier schon auf vielseitige Weise in Interviews und Erfahrungsberichten. Außerdem soll die Unterleibsregion von der Anwendung von CBD profitieren – Befragte gaben Erfolge in den Bereichen Verstopfungen, Inkontinenz und Bauchschmerzen an.

Studie: Gelähmte Mäuse können nach Verabreichung von CBD wieder gehen

Wie auch die am weitesten verbreitete illegale Substanz THC, war CBD in einer Studie veröffentlicht im "Journal of Neuroimmune Pharmacology "(JNP) im Jahr 2013 (Quelle: American Friends Tel Aviv University) dazu in der Lage, die Immunzellen von Mäusen mit multipler Sklerose daran zu hindern, weitere Entzündungsherde zu bilden. Bereits in einer 2011 durchgeführten Untersuchung von Prof. Zvi Vogel wurde gezeigt, dass Mäuse, die an multipler Sklerose litten, nach der Verabreichung von CBD wieder das Gehen lernen konnten.

Das hat damals einen großen Durchbruch in der MS-Forschung geschafft und zeigt die Effektivität von CBD bei der Behandlung von multipler Sklerose deutlich auf, auch wenn das Experiment vielleicht nicht 1:1 auf den Menschen übertragbar ist. Das Potenzial dazu beweisen die Ergebnisse aber allemal.

Fazit – warum sich MS-Patienten für die Behandlung mit CBD entscheiden

Die knapp 2,5 Millionen Erkrankten könnten unterschiedlicher nicht sein – und doch haben sie eins gemeinsam. Sie haben eine chronische Nervenkrankheit und dementsprechend meist ähnliche, und doch teilweise so unterschiedliche Symptome auf den Plan rufen. Das Schlimme daran: Es gibt bisher kein wirksames Heilmittel seitens der modernen Medizin oder Alternativmedizin.

CBD verspricht zumindest in allen Belangen eine Besserung der Symptome und wird deshalb immer häufiger in Form der Selbstmedikation zur Behandlung von Schmerzen, Entzündungen und psychischen Leiden wie Ängsten oder auch Depressionen von Patienten genutzt.

Folgende Symptome können Berichten zufolge erfolgreich mit CBD behandelt werden:

  • Entzündungen
  • Schmerzen
  • Störungen des Bewegungsapparats
  • Gestörtes Hitzeempfinden
  • Seh- und Sprachstörungen
  • Gewichtszunahme
  • Müdigkeit / Erschöpfung
  • Anspannungszustände
  • seelische Krankheiten (Depressionen etc.)

Die Erfolge sind natürlich von Person zu Person unterschiedlich – wir wollen auch ausdrücklich keine Heilversprechen abgeben, jedoch zeichnet sich ein klares Bild, wenn man MS-Patienten, die CBD zu sich nehmen, nach den Behandlungserfolgen fragt. Wollen wir hoffen, dass es bald eindeutigere und nachhaltig anwendbarere Ergebnisse aus dem Bereich der Forschung geben wird.

Lars Müller -  CBD Experte

Lars Müller - CBD Experte

https://www.fb.com/mueller.lars.wangen

Lars Müller ist Bachelor of Science und seit dem 15. Lebensjahr leidenschaftlicher Unternehmer und digitaler Nomade. Seit der Schulzeit beschäftigte er sich mit der Biologie unseres Körpers und entwickelte ein überdurchschnittliches Interesse seinen Mitmenschen zu helfen. Mittlerweile betreibt Lars gemeinsam mit seinem Team verschiedene Firmen im Bereich Gesundheit und Nahrungsergänzungsmittel. Zusammen arbeiten sie zusätzlich an internationalen Eventreihen, wie beispielsweise dem Cannabis Kongress (cannabiskongress.de). Seit 2014 beschäftigt sich Lars mit den Themen Cannabis & CBD und darf sich seit Ende 2017 zu den glücklichen Cannabis Patienten zählen. Auf seinen Reisen lernte er bereits viele Menschen kennen, denen die medizinischen Eigenschaften von Cannabis geholfen haben, ihre Lebensqualität auf ein nächstes Level zu heben. Aus diesen Erfahrungen heraus setzt Lars sich aktiv für die Verbreitung der Informationen über die Wirkungsweisen von Cannabis und CBD ein.

Einen Kommentar hinterlassen